Parallelen zu 2000

Der US-Aktienmarkt befindet sich auf der Zielgeraden zum längsten Bullenmarkt der Geschichte. Apple erreichte als erstes US-Unternehmen eine Marktkapitalisierung von mehr als 1 Bio.$ und damit annähernd den Wert des SMI. Die beste aller Welten hat jedoch Risse. Die zunehmenden Handelskonflikte, der dramatische Verfall der türkischen Lira, der Vertrauensverlust in die Emerging Markets und der deutliche Zinsanstieg in Italien lassen zumindest Zweifel an der zukünftigen konjunkturellen Entwicklung aufkommen. Der Kursverlauf des S&P 500 seit Jahresanfang weist zudem beachtenswerte Parallelen zur Entwicklung im Jahr 2000 auf. Wir favorisieren weiterhin Aktien aus den Sektoren Gesundheit, Nahrungsmittel und Haushaltswaren.

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Banken Europa

Der Bankensektor in Europa kommt nicht zur Ruhe. Die hohe Verschuldung der Türkei könnte nach den Wahlen zum Problem werden, und die neue Regierung in Italien wird auch nicht zur Beruhigung beitragen. Besonders französischen, italienischen und spanischen Banken droht Ungemach. US-Banken sind zu bevorzugen. Sorgen bereitet uns jedoch die fehlende Marktbreite. Ohne IT wäre der S&P 500 seit Jahresbeginn im Minus. Bei defensiven Sektoren sehen wir erste Zeichen für eine Trendwende.

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US-Tech-Aktien

Teils abenteuerliche Bewertungen bei Amazon oder Netflix und Abstände zu den 200-Tage-Linien von bis zu 40% (gilt z.B. auch für Titel wie Boeing oder Caterpillar) fordern ihren Tribut. Die Behörden haben dem munteren Treiben im Tech-Sektor jahrelang zugeschaut. Themen wie Datenschutz, -sicherheit oder Verbraucherschutz wurden nur am Rande beachtet und Deals durchgewinkt, wo es in anderen Sektoren Monate oder Jahre dauert. Jetzt findet möglicherweise ein Umdenken statt. Das hiesse deutlich mehr Gegenwind für die Geschäftsmodelle von Facebook & Co. Zweifel am Bestand der Unternehmen in der derzeitigen Form könnten berechtigt sein.

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Succession Planning: How to pass the baton

Our company has been in talks over the past few years regarding potential co-operations or even M&As, and still is. The trick is to find the right balance between meeting regulatory requirements and making sensible business decisions on issues as expansion, recruitment and succession planning, which makes it difficult.
For small and medium-sized entities like us, it is important that in addition to the business needs, above all, the personal touch must fit. The challenge is to find the right people that fit the company and have the necessary know-how and spirit to be accepted by our clients. The requirements are different than in bigger entities. Individuality, flexibility, personality and integrity are the main drivers of our business.
Our idea is to play an active role, have a straightforward strategy and be open-minded. Our aim is not to be bought up, but to develop and grow our own business on a sustainable basis.
The impression we have and our own experiences indicate that decision making processes in the independent asset management business in Switzerland tend to be quite stiff and determined by a ‚wait and see‘ strategy, both on regulatory requirements and succession planning.
Banks are probably benefiting from that, especially if the older independent managers are going out of business without a solution for their clients.

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US-Aktien

Auch wenn die Börsenparty gerade in den USA noch nicht vorbei ist – Wall Street und die Schwellenmärkte haussieren, während Europa wegen des festeren Euros eher auf der Stelle tritt – bleibt die Frage, wie lange und wie weit der Aufschwung noch geht. Nach der US-Steuerreform könnte die mögliche Ankündigung eines umfassenden Infrastrukturprogramms der US-Regierung die vielleicht finale Aufwärtsbewegung auslösen. Fundamental und technisch stossen US-Aktien mehr und mehr an ihre Grenzen. Die trotz eines Präsidenten Trump erstaunliche politische Handlungsfähigkeit unterscheidet Amerika von Europa, das weiter am Tropf von Draghis EZB hängt.

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Vorschusslorbeeren

Europas Aktienmärkte sind auf Konsolidierungskurs, Wallstreet bleibt ein Phänomen. Ein Jahr Trump und eine nahezu ununterbrochene Aufwärtsbewegung an den US-Märkten – und der Präsident hat nichts Zählbares geliefert. Die Frage ist, wann die Märkte die Vorschusslorbeeren einkassieren. Angesichts extremer Bewertungen, des grossen Optimismus und der hohen Investitionsquote bei Institutionellen sowie der ausgereizten technischen Marktverfassung scheint dies nur eine Frage der Zeit. Anfällig ist besonders der Technologiesektor. Der Euro sollte wieder an Stärke gewinnen und damit für Gegenwind an den europäischen Aktienmärkten sorgen.

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Telecom, Versorger

Die Aktienmärkte sind im Konsolidierungsmodus. Während Europa einen leichten Rücksetzer erlitten hat, bewegen sich die US-Märkte auf hohem Niveau. Die fehlende Marktbreite mahnt dort zur Vorsicht. In Europa haben einige Sektoren deutlich korrigiert (Einzelhandel, Medien, Telecom, Versorger). Hier ergeben sich kurzfristig Chancen. Banken, Versicherungen und Rohstoffe sind auf kurze Sicht überhitzt, sollten aber von steigenden Zinsen und noch robusten Konjunkturdaten profitieren. Nahrungsmittelaktien als Anleihenersatz sehen wir auch wegen der hohen Bewertungen als Verlierer dieser Entwicklung. Eine Ausnahme bildet z.B. Danone.

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Aktien global

Die Aktienmärkte haben die Turbulenzen rund um den Brexit hinter sich gelassen, die US-Märkte notieren auf All-Time-High. Während sich Kontinentaleuropa den Jahresendwerten 2015 angenähert hat, notiert London auf Kosten eines schwachen Pfundkurses deutlich im Plus. Die per Saldo in den USA, wie auch in Europa weiter rückläufigen Unternehmensergebnisse sind eine Randnotiz. Die Märkte sind kurzfristig ausgereizt, eine Konsolidierung ist somit überfällig. Auf Sicht der nächsten Monate spricht aber einiges für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung unter Führung der US-Märkte. Energietitel sollten den unterbrochenen Aufschwung wieder aufnehmen.

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USA vor Europa

Brexit-Sorgen haben die Oberhand gewonnen. Die Marktunsicherheit wird mindestens bis zur Abstimmung anhalten. Die relative Stärke der US-Märkte gegenüber Europa wird sich fortsetzen. Das ist in den vielen ungeklärten Problemen in der EU und nicht zuletzt in der Flüchtlingsfrage begründet. Nationale Tendenzen (es gibt sie auch in den USA) könnten letztendlich zu einem Auseinanderbrechen der EU/Eurozone führen. Terrorängste und geopolitische Risiken tun ihr übriges. Wir halten an unserer vorsichtigen Anlagepolitik fest, favorisieren defensive Investments, ein hohes Mass an Liquidität und Absicherungsintrumente.

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Abbauen

Das erste Quartal des Jahres verlief an den Aktienmärkten enttäuschend, besonders in Europa. Amerikanische und britische Aktien sowie die Emerging Markets zeigten entgegen der Markterwartung relative Stärke. Nach der Erholung der letzten Wochen erwarten wir im weiteren Jahresverlauf erneut eine signifikante Schwächephase. Eine Reduzierung der Aktienquote und den Einsatz von Absicherungsinstrumenten sowie eine defensive Ausrichtung der Aktienstrategie auf mittlere Sicht halten wir für sinnvoll. An den Anleihenmarkten sollte sich die Tendenz zu sicheren Anlagen wieder verfestigen.

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