Kurschancen

Der Rücksetzer der vergangen Wochen hat etwas Luft aus den teils massiv überbewerteten Aktienmärkten in den USA und hier besonders im Technologiesektor gelassen. Die zweite Welle der Pandemie sowie die bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen und ihre Folgen dürften sich in den nächsten Wochen als Belastungsfaktoren für die Märkte erweisen. Die vorübergehende Erholung des Dollars sollte kurzfristig auslaufen und einer weiteren Schwächephase den Weg bereiten. Wir sehen Gold und Silber nach der Korrektur der letzten Wochen wieder als attraktive Beimischung. Im Aktienbereich sehen wir mit Blick auf die günstigen Bewertungen Kurschancen bei Nokia (5G-Ausrüster), Fresenius (Gesundheitsdienstleister), Grifols (Plasmatherapie Covid-19) und bei Associated British Foods (Nahrungsmittel/Einzelhandel).Your Wealth

Europa bevorzugt

Der desolate Umgang der US-Regierung mit der Pandemie und die damit einhergehenden Folgen für die Wirtschaft werden sich über kurz oder lang als Achillesferse für den ohnehin massiv überbewerteten amerikanischen Aktienmarkt und den Dollar erweisen. Das Rekordhoch beim Gold dient hier ebenfalls als Warnsignal. Dass sich immer mehr Wirtschaftsvertreter vom derzeitigen US-Präsidenten, Trump, abwenden, lässt zumindest die Hoffnung zu, dass im November die Basis für einen politischen Neuanfang gelegt wird. Europa und Asien sollten sich in den nächsten Wochen und Monaten besser entwickeln als die USA. Aktien aus den Sektoren Telekommunikation (Deutsche Telekom), Versorger (Veolia) und Nahrungsmittel (Pernod Ricard) bleiben favorisiert. Your Wealth

PDF

Deutsche Telekom

Die Aktienmärkte preisen offenbar eine rasche Konjunkturerholung ein, die aber nach Ansicht aller bisher vorliegenden Daten und Prognosen so nicht kommen wird. Die Schere zwischen Aktienbewertung und Realwirtschaft geht somit weiter auseinander, fast ausschliesslich getrieben durch die in die Märkte gepumpte Liquidität. Die Frage, wann die Märkte von der Realität eingeholt werden, wird sich womöglich bald beantworten. Wir sehen derzeit in den Sektoren Versorger und Telekommunikation und hier insbesondere bei Deutsche Telekom und Enel noch ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis und belieben in Teilen der Aktienstrategie weiter abgesichert. Your Wealth

PDF

Exzesse

Hochmut kommt vor dem Fall. Lange Zeit wurden bereits bestehende wirtschaftliche Risiken – verbunden mit dem Coronavirus – ignoriert. Nicht nur die US-Börsen eilten von einem Rekord zum nächsten, weil Aktien vermeintlich alternativlos sind. Dass dies nicht der Fall ist, haben die letzten 20 Tage eindrucksvoll gezeigt. Nun wird wieder reflexartig nach den Notenbanken gerufen, damit die Party weitergehen kann. Aktien werden nur noch gekauft, weil sie steigen, die fundamentale Betrachtung tritt weiter in den Hintergrund. 2000 und 2008 lassen grüssen. Es wäre zu wünschen, dass nach den Exzessen wieder eine vernünftigere Herangehensweise Raum greift. Your Wealth

PDF

 

Aktien Europa

Die Börsen starten deutlich überkauft ins neue Jahrzehnt. Die Geldpolitik bleibt unterstützend, und der Handelskonflikt bleibt ein Thema. Die Krise mit dem Iran sorgt für steigende Volatilität und ist kurzfristig sicherlich das grösste Risiko. Der Ausblick für das erste Quartal ist daher verhalten. Gold und Ölaktien starten ein Comeback. Europäische Papiere sehen wir nach dem Ausbruch aus einer zwanzigjährigen volatile Seitwärtsphase neben den asiatischen Märkten favorisiert für einen weiteren positiven Jahresverlauf. Zyklische Sektoren sollten sich nach einer Verschnaufpause besser entwickeln als defensive Aktien. Your Wealth

PDF