Aktienselektion

Die Aktienmärkte haben 2012 nicht zuletzt durch das beherzte Eingreifen der Notenbanken positiv überrascht. Es spricht einiges dafür, dass sich die positive Tendenz fortsetzt und wir vor einer längeren Phase positiver Aktienrenditen besonders auch im Vergleich zu Anleihen stehen könnten. Wir erwarten für 2013 eine Performance im unteren einstelligen Bereich bei Bonds und im oberen einstelligen Bereich bei Aktien mit zunehmender Volatilität. Dem Währungsmanagement kommt weiter eine wichtige Rolle zu. Beim Gold wird sich weisen, ob es die Rolle als Krisenwährung wieder aufnimmt oder die Aufwärtsbewegung ausläuft. Im Basisportfolio haben wir Danone und Abbott Labs durch Svenska Cellulosa und Kellogg ersetzt. Die annualisierte Performance liegt derzeit bei 21%.

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Global

Die Aktienmärkte haben die Seitwärtsbewegung der letzten Monate nach den US-Wahlen zunächst nach unten aufgelöst. Die bisher enttäuschend verlaufene Berichtssaison und die bevorstehende Fiscal Cliff in den USA haben die Stimmung getrübt. Wir gehen davon aus, dass es rechtzeitig zu einer Einigung zwischen den politischen Parteien in den USA kommen wird. Wir haben die Quote im aktiven Aktienportfolio mit Titeln wie Allianz, LVMH, Siemens und Syngenta erhöht, da die negativen Faktoren zunächst ausreichend Berücksichtigung gefunden haben und wir eine Entspannung an den Märkten erwarten. Das fundamentale und politische Umfeld wird herausfordernd bleiben und immer wieder zu Belastungen führen. Frankreich wird als nächster Problemfall der Eurozone zunehmend in den Fokus rücken. Dem Basisportfolio haben wir Fresenius Medical Care und Kraft Foods entnommen und SAP, Diageo und Novo Nordisk hinzugefügt.

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Defensiv bleiben

Mit Blick auf schwache Konjunkturdaten, hohe Staatsschulden, Bankenkrise und die eben angelaufene Quartalsberichtssaison halten wir an unserer defensiven Anlagestrategie fest. Wir favorisieren in Basisportfolio Aktien weiterhin Titel aus den Sektoren Nahrungsmittel, Gesundheit und Konsumgüter. Coca-Cola und Procter&Gamble wurden nach Erreichen der fairen Bewertung gestrichen. Neu aufgenommen wurden Abbott Laboratories und Anheuser-Busch InBev. Die Performance des Basisportfolios Aktien beträgt seit letztem September +23%. Bei den eher zyklischen Werten halten wir für flexible Anleger Titel wie BASF und LVMH für aussichtsreich.

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USA vorziehen

Die Aktienmärkte sind in eine Konsolidierung übergegangen, die sich bei deutlich zunehmender Volatilität in ihrem Ausmass als auch auf der Zeitachse wohl weiter ausdehnen wird. Nachdem das Schuldenproblem in der EU gestützt durch die Liquiditätsschwemme der EZB längere Zeit ausgeblendet wurde, wird es die Märkte neben den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Risiken in den nächsten Wochen und Monaten wieder zunehmend belasten. Wir werden kurzfristige Markterholungen zur Reduktion der Aktienquote nutzen. Der Fokus bleibt bei einer Untergewichtung der Eurozone und einer Übergewichtung der USA wie schon seit letztem September auf defensive Sektoren gerichtet. Beiersdorf haben wir nach einem Kursanstieg von 30% in sechs Monaten aus den Basisportfolio entfernt, da wir die Bewertung inzwischen als fair ansehen. Gold hat etwas an Glanz verloren und die langfristige Aufwärtsbewegung vorerst beendet.

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Euro-Skepsis

Die seit Ende November anhaltende Börsenerholung wurde durch die geldpolitischen Massnahmen der EZB verstärkt und ist zumindest auf kürzere Sicht bereits weit fortgeschritten. In unserem Basisportfolio setzen wir weiter auf Qualitätsaktien aus den Sektoren Nahrungsmittel, Konsumgüter und Gesundheit mit einem regionalen Übergewicht USA. Unser aktives Portfolio setzt sich aus konjunktursensitiven Aktien wie ABB, BASF und Linde zusammen, die wir jeweils in Marktschwächen kaufen. Bei verzinslichen Anlagen bilden Unternehmensanleihen den Schwerpunkt, auch wenn die Attraktivität wegen der eingeengten Zinsdifferenzen nachgelassen hat. Es wird aber weiterhin stets Opportunitäten geben. Im Währungsmix bevorzugen wir bei einer Untergewichtung des Euros die norwegische Krone, den australischen Dollar und asiatische Währungen. Gold sehen wir als Absicherung gegen die weiter bestehenden Risiken an den Märkten.

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Kapitalerhalt

Die Aktienmärkte konnten sich in den letzten Wochen zeitweise deutlich erholen. Wir haben diese Phase genutzt, um uns von konjunktursensitiven Werten zu trennen und in defensive Aktien umzuschichten. Titel aus den Bereichen Nahrungsmittel, Konsumgüter und Gesundheit sehen wir derzeit als Basisanlagen eines Aktiendepots. Konjunktursensitive Aktien halten wir auf Sicht der nächsten Monate nur für geeignet, um kurzfristige Marktschwankungen auszunutzen. Bankvaloren spielen in unserer Aktienallokation keine Rolle. Das regionale Schwergewicht setzen wir auf die USA und den Asien-Pazifik-Raum. Bewegliches Handeln bleibt mit Blick auf die weiterhin hohe Volatilität unerlässlich. Vor dem Hintergrund der grossen Risiken an den Finanzmärkten hat das Thema Kapitalerhalt oberste Priorität. Wir bleiben bei einer strategischen Untergewichtung der Aktienquote.

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Defensive Aktien

Die Märkte bleiben geprägt von der Schuldenproblematik und der deutlichen Abschwächung der Konjunktur bis hin zu Rezessionsängsten. Die notwendigen Sparmassnahmen und der Schuldenabbau in der EU und den USA dürften die wirtschaftliche Entwicklung bremsen und möglicherweise Deflationsängste aufkommen lassen. In diesem Szenario sollte die Aktienquote sukzessive reduziert werden. Defensive Aktien mit guter Bilanzqualität, herausragender Marktstellung und guter Positionierung in den Wachstumsmärkten (Coca Cola, Danone, Kraft Foods, McDonald’s, Nestlé, Beiersdorf, Henkel, Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Fresenius, Fresenius Medical Care, Roche) sollten gegenüber konjunktursensitiven Werten bevorzugt werden. Im Anleihebereich sollte der Schwerpunkt auf Unternehmensanleihen und Währungen mit soliden Staatsfinanzen gelegt werden. Zur Diversifikation sind die norwegische Krone, der australische Dollar und asiatische Währungen geeignet. Gold bleibt weiterhin eine Absicherung gegen die politischen Risiken in den Märkten.

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Schuldenkrise

Die Börsen bleiben im Bann der Schuldenkrise in Europa und in den USA. Die Anhebung der Schuldengrenze in den USA wird mit Blick auf die politischen Machtspiele zwischen Demokraten und Republikanern wohl nur eine Frage des richtigen Zeitpunktes sein. Solange die Frage nach einem unausweichlichen Schuldenschnitt in Griechenland unbeantwortet bleibt, werden sich die Marktteilnehmer immer wieder auf andere potenzielle Wackelkandidaten einschiessen (vgl. Italien und mit Blick auf die noch ungelöste Problematik der Sparkassen wohl als nächstes Spanien). Dies wird die Märkte auf absehbare Zeit immer wieder beeinträchtigen. Eine Mischung aus Aktien und Unternehmensanleihen guter Qualität sowie ein Anteil in Gold sollten bei einer beweglichen Anlagestrategie den besten Schutz gegen die zu erwartenden Turbulenzen der nächsten Monate bieten.

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Aktien Europa

Wir haben die im Zuge der Japankrise durch Zukäufe von in erster Linie defensiven Titeln erhöhte Aktienquote wieder reduziert und Gewinne realisiert. Die zunehmende Volatilität bei Rohstoffen und die damit einhergehenden heftigen Kursverluste sehen wir als erste Vorboten einer auch an den Aktienmärkten bevorstehenden Konsolidierung, die mit Kursrückgängen von 10 bis 15% in den nächsten Wochen verbunden sein könnte. Dies bietet beweglichen Anlegern die Möglichkeit, vorübergehend wieder in Aktien einzusteigen und die Quote zu erhöhen. Wir erwarten allerdings, dass die nächsten Monate an den Aktienmärkten deutlich schwieriger werden, und sich die Konsolidierung bis in das erste Halbjahr 2012 erstrecken könnte. Wir setzen in ausgeprägteren Kursschwächen auf defensive Titel aus dem Gesundheitsbereich (Fresenius, Fresenius Medical Care), Aktien aus dem Bereich Energieeffizienz (Schneider Electric, ABB) und Titel mit nachhaltigem Wachstum (BASF, Linde).

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Japan – die Folgen

Das Thema erneuerbare und saubere Energien, die auch beherrschbar in ihren Folgen bleiben, wird erneut Auftrieb bekommen und in seiner Entwicklung beschleunigt werden. Die Situation in den arabischen Ländern wird diese Entwicklung mit Blick auf die steigenden Ölpreise ebenfalls begünstigen. Nach dem Kursrutsch der letzten Woche und der bereits vorher begonnenen Konsolidierung haben die Aktienmärkte kurzfristig wieder Aufwärtspotenzial.

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